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Ahorn als Nahrungsmittel

Ahorn als Nahrungsmittel

Salat aus Ahorn, Ahornsirup

Der Ahorn ist ein bekannter und in Deutschland sehr verbreiteter Baum. Zwar kennt man den Ahornsirup, der hauptsächlich aus dem Zuckerahorn in Kanada gewonnen wird, aber der Ahorn bietet als Nahrungsquelle noch viel mehr. Das wird schon aus der Namensgebung für den auch in Deutschland heimischen Feldahorn deutlich: Maßholder, was in etwa Speisebäumchen bedeutet. Neben dem Feldahorn sind der Spitzahorn und der Bergahorn in diesen Breiten anzutreffen. Und alle Arten sind als Nahrungsmittel nutzbar.

Ahornsirup

Am bekanntesten dürfte der Ahornsirup als Nahrungsmittel aus dem Ahorn sein. Hier wird der Saft des Ahorns gewonnen und zu Sirup eingedickt. Der hohe Zuckeranteil macht den Ahornsirup zu einem sehr guten Zuckerersatz und ist dabei natürlich. Heute wird vor allem aus dem kanadischen Zuckerahorn der Ahornsirup gewonnen, aber auch aus den hier heimischen Arten lässt sich Ahornsirup gewinnen.

Vor allem im März und April kann der süße Ahornsaft gewonnen werden. Dafür wird der Stamm leicht angebohrt, idealerweise an der Seite, die tagsüber am meisten Sonnenlicht abbekommt. Eine Stelle unterhalb eines dicken Astes oder oberhalb einer dicken Wurzel sind optimal. Es sollten hierfür nur eigene Bäume genutzt werden, zudem werden weitere Materialien benötigt.

Neben dem Ahornsaft eignen sich auch die Ahornblüten, um Sirup zu erstellen. Der Ahorn blüht im April. Die Blüten geben vor allem das Ahornaroma bei, für den Sirup werden dann weitere Zutaten, unter anderem Zucker, benötigt.

Ahornsalat

Die Blätter des Ahorns sind essbar und sehr nahrhaft. In erster Linie eignen sich die jungen Blätter, die bis Ende April wachsen, als Salatgrundlage. Beim Säubern der jungen Blätter muss vorsichtig vorgegangen werden, da sie leicht zerrieben werden können. Zudem müssen sie frisch gepflückt direkt verwendet werden, da die Blätter schnell welken und ihre gesunden Inhaltsstoffe verlieren. Auch Blütenbüschel eignen sich als Salatbeigabe.

Ahornblätter in Suppen

In getrockneter Form eignen sich Ahornblätter zudem als gesunde Suppenbeilage. Sie sind vor allem Aromaträger und eignen sich beispielsweise für Linsensuppe oder Kürbissuppe. Die Blätter dürfen nicht mitgekocht werden, sondern werden über das fertige Gericht gestreut oder allenfalls am Ende des Kochvorgangs beigegeben.

Ahorn als Ersatz für Sauerkraut oder Spinat

Ahorn eignet sich zudem als Ersatznahrungsmittel für Sauerkraut und Spinat. Ahorn kann, wie beim Sauerkraut, eingestampft und so zu Mus verarbeitet werden. Anschließend wird der Mus vergärt und eine Alternative zum Sauerkraut ist vorhanden. Werden die jungen Ahornblätter kurz gekocht, eignen sie sich als Spinatersatz.

Weitere Nutzung als Nahrungsmittel

Die vielseitige Nutzung des Ahorns als Nahrungsmittel zeigen noch weitere Verwendungsmöglichkeiten. So können die Keimlinge in Essig oder Salzlake eingelegt und verwendet werden. Auch die jungen Ahornfrüchte sind essbar und können in Gerichten verarbeitet werden.

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