Jaka Online - Holzfurniere und Zirbenartikel

Ratgeber

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Was ist Furnier?

Furniere sind dünne Holzblätter, deren Stärke standardmäßig circa 0,6 Millimeter beträgt. Je nachdem in welcher Art das Furnier von einem Baumstamm geschnitten wird, wird es als Messer- oder Schälfurnier bezeichnet. Bereits vor über 3000 Jahren verzierten die Ägypter einfache Oberflächen mit schönem und außergewöhnlichem Holzfurnier.

Furnier veredelt alle Flächen.

Wenn Sie die Restauration von Möbeln oder Ausbesserungsarbeiten an Schadstellen vornehmen oder ein neues Einrichtungsstück basteln wollen und Sie schon immer mit Furnier werken wollten, finden Sie hier die DIY – Anleitung zum Furnieren für Heimwerker. Einiges sollten Sie beachten, wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sein wollen.


DIY – Heimwerker – Furnierarbeiten richtig ausführen

Beim Furnieren leimen Sie das dünne Holzfurnier auf eine stärkere Trägerplatte auf. Als Trägerplatte können Sperrholz- oder Spanplatten sowie Holzfaserplatten dienen. Falls Sie ein ambitionierter Heimwerker sind, wollen Sie vielleicht Möbel furnieren.

Vorbereitung 
Die Trägerplatte muss eben sein. Je dünner das Holzfurnier, desto besser sollten Sie an der Trägerplatte werken, eventuell schleifen. 

Furnier fügen
Nun können sie das Furnier auflegen. Probieren Sie, welches Muster Ihnen am meisten gefällt. Holzfurnier besitzt Maserungen, die Sie in verschiedenen Varianten aneinander setzen können. 

Leimen
Am besten verwenden Sie Weißleim, weil er nicht zu schnell trocknet, während Sie etwas basteln müssen, um die Platte einzuspannen und zu pressen. Spezieller Furnierleim trocknet dagegen sehr schnell. Er wird beim maschinellen Furnieren eingesetzt und ist für Heimwerker ungeeignet.
Tragen Sie den Weißleim großzügig auf die Trägerplatte auf, damit das Furnier durchweicht und biegsam wird. Gleichzeitig minimieren Sie so die Blasenbildung. Tragen Sie zu wenig Leim auf, wirft das Furnier Wellen. Falls Sie diesen Fehler mit der Zugabe von Wasser ausbügeln wollen, kann es passieren, dass der wasserlösliche Leim gar nicht mehr klebt. DIY – Erfahrung ist hier hilfreich.

Pressen 
Ihr Furnierstück legen Sie am besten zwischen zwei Platten, beschweren diese mit Gewichten und bauen mit Schraubzwingen einen gleichmäßigen Druck auf.

Nachbearbeiten
Ist der Leim ausgehärtet, können Sie am Furnierstück werken. Überstehende Kanten schneiden Sie mit einem Cuttermesser ab und glätten diese anschließend mit Schleifpapier. Wenn das Holz glänzen soll, können Sie es zum Schluss mit Öl behandeln oder klar lackieren. So schützen sie das Holz und intensivieren gleichzeitig die Farbe.


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